Frugalisten entscheiden sich fĂŒr einen bewussten Konsum. Dabei steht nicht der Verzicht im Vordergrund, sondern die Frage: Was macht mich langfristig glĂŒcklich? Eine Frage, die wir uns sich immer wieder aufs Neue stellen können. Dabei hilft uns die 30-Tage-10-Minuten-Regel.

30-Tage-10-Minuten-Regel: Geld sparen wie Minimalisten

Immer mehr Menschen entscheiden sich fĂŒr einen bewussten Konsum. Dabei steht nicht der Verzicht im Vordergrund, sondern die Frage: Was macht mich langfristig glĂŒcklich? Eine Frage, die wir uns sich immer wieder aufs Neue stellen können. Dabei hilft uns die 30-Tage-10-Minuten-Regel. Noch dazu sparen wir viel Geld damit.

Durch diese bewusste Verzögerung praktiziert man nicht nur finanzielle Sparsamkeit, sondern entwickelt auch eine minimalistische Lebensweise, indem man nur das erwirbt, was wirklich wichtig und nachhaltig ist.

Warum Minimalismus?

Dass ein Umdenken notwendig ist, glauben viele: Denn die Dinge, die wir zu Hause anhÀufen, belasten zusehends. Die Wohnung bietet kaum noch Stauraum, schon allein den Staub wischen bei den vielen Dekoartikeln fÀllt immer schwerer.

Schlimmer noch: Bald sind wir Diener unseres eigenen Besitzes! Das neu gekaufte Kleid lĂ€sst sich nur per HandwĂ€sche reinigen. Und wer hat schon Lust abends, wenn die Kinder schlafen, nochmals aufzustehen und es sauberzumachen. So hĂ€ngen wir es vorĂŒbergehend im Schrank auf, bis sich irgendwann einmal Zeit fĂŒr die Reinigung findet.

Jeden Morgen, wenn wir das KleidungsstĂŒck aus dem Augenwinkel sehen, spĂŒren wir einen Stich. Vielleicht denken wir uns: “Ich sollte doch das Kleid putzen!” Oder: “Ich schaffe das alles nicht mehr. Es ist so viel zu tun. Schade, das Kleid ist doch so hĂŒbsch, und es war ja teuer.”

Warum begehen wir jedoch immer wieder den gleichen Fehler und kaufen zu viel? Alles Dinge, die uns spĂ€ter potenziell belasten? Die Antwort liegt im Kauf selbst: Sind wir erledigt und brauchen etwas Aufmunterung, liegt eine Shopping-Tour nahe. Dann wird unser Körper kurzzeitig geflutet mit GlĂŒcksgefĂŒhlen, die sĂŒchtig machen können.

Doch wenig spĂ€ter wird der Inhalt der EinkaufstĂŒte zur Last, wenn wir nicht bewusst konsumieren, sondern nur auf dieses kurze GlĂŒcksgefĂŒhl aus waren.

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Die 30-Tage-10-Minuten-Regel

Wie lÀsst sich dieser Anspruch jetzt in den Alltag integrieren als Familie? Eine einfache Methode ist die 30-Tage-10-Minuten-Regel.

✔ FĂŒr große Anschaffungen wie ein neues MöbelstĂŒck gilt die 30-Tage-Regel: Setze das Produkt deiner Wahl auf eine 30 Tage Liste mit genauem Datum, wann du zuerst daran gedacht hast, es zu kaufen. Das geht auch digital am Smartphone. Brauchst du das Produkt nach 30 Tagen noch immer? Hindert es dich dabei, produktiv zu arbeiten, wenn du das gewĂŒnschte Produkt nicht besitzt? Dann nur zu: Offensichtlich ist es fĂŒr dich so wichtig. Kaufe es bewusst und ohne schlechtes Gewissen.

✔ Gegen ImpulskĂ€ufe wirkt die 10-Minuten-Regel Wunder: Siehst du in der Drogerie oder im Supermarkt etwas, das nicht auf deiner Einkaufsliste steht, du aber unbedingt kaufen möchtest: Dann einmal durch den Laden laufen. Vielleicht kommst du ja auf andere Gedanken. Oft verfliegt der Reiz des neuen und die Gesichtscreme ist nicht mehr so interessant, vor allem weil du ja schon drei offene Packungen zu Hause hast.

Willst du es trotzdem noch immer kaufen: dann, nur zu! Belohnung kann ja auch schön sein.

Wie du schon deine Kinder minimalistisch erziehst

Es hilft sehr, vor dem Einkauf gemeinsam eine Liste zu erstellen, mit grundlegenden Kategorien, wie Nahrungsmittel, Drogerie und Haushalt

Am Ende der Liste reserviert ihr einen Teil des Budgets fĂŒr LustkĂ€ufe: SĂŒĂŸigkeiten zum Beispiel oder Magazine. Solange das in Vorhinein geplant wurde und im Budget liegt, spricht nichts dagegen!

Um ImpulskĂ€ufe zu vermeiden, hat es sich bei uns bewĂ€hrt, Fotos von den gewĂŒnschten GegenstĂ€nden mit dem Smartphone zu machen. Wie durch einen Zaubertrick verfliegt das Interesse meines Sohnes, sobald ein Abbild mit nach Hause nehmen kann. Beim nĂ€chsten Einkauf diskutieren wir dann auch anhand der Fotos, was in den Einkaufswagen gehört.

Was sind deine Tipps fĂŒr ein minimalistisches Leben?

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