Wie lange kann man von Kapitalvermögen leben? Entnahmeplan einfach online berechnen für den Auszahlplan mit Kapitalverzehr.

Rentenrechner: Entnahmeplan für Rente aus Kapitalvermögen

Wie lange kann man von Kapitalvermögen leben? Bestimmt hast du dich auch schon gefragt, ob dein Notgroschen hoch genug ist. Oder ob die Ersparnisse als finanzielles Polster reichen, um es mittels Entnahmeplan zur Aufstockung der Rente zu verwenden.

Dank Minimalismus gelingt es vielen leichter, an mehr finanzieller Freiheit zu arbeiten. Egal, ob du die Rentenlücke schließen oder sogar frugal leben willst: Unser Entnahmerechner hilft. Errechne schnell einen Auszahlplan mit Kapitalverzehr um zu sehen, wie lange du wie viel Rente entnehmen kannst.

Hier findest du alle Finanzrechner für Darlehen, Zinsen & Co.

Entnahmeplan online berechnen

Für die Erstellung eines Auszahlplans mit Kapitalverzehr brauchst du nur drei Angaben: Höhe des Kapitals, gewünschte Rentenhöhe und den aktuellen Zinssatz. Probiere verschiedene Entnahmen aus um zu sehen, wie lange das Kapital reichen wird.

Was ist ein Entnahmeplan?

Ein Entnahmeplan – das ist ein Plan zur schrittweisen Entnahme von Kapitalvermögen, um daraus ein regelmäßiges Einkommen zu generieren, beispielsweise im Ruhestand. (Hier kannst du deine Rentenlücke berechnen und findest Lösungen, um sie zu schließen).

Gerade im Alter ist es wichtig, das Risiko für die eigene Geldanlage zu senken, damit man keine bösen Überraschungen erlebt. Schließlich möchte man noch lange von den Ersparnissen als zusätzliche Rente leben!

Tagesgeld

Dafür sind besonders risikoarme, festverzinsliche Anlagen wie Staatsanleihen, Festgeld oder Tagesgeld sowie ausschüttende Dividenden-ETFs eine sinnvolle Idee. Das Kapital wird laufend verzinst und schmilzt so langsamer ab, als es bei der monatlichen Auszahlung ohne Zinsen der Fall wäre. Zumindest sollte man es schaffen, dadurch die Inflation auszugleichen.

Aber auch für den Notgroschen bietet es sich an, ihn mittels eines Entnahmeplans zu berechnen. Überlege dir dafür, wie viele Monate (oder Jahre) der Notgroschen im Idealfall überbrücken soll und wie viel Geld du im Monat brauchst. Mit dem Auszahlplan-Rechner oben kannst du dann durch schrittweise Erhöhung des Anfangskapitals prüfen, wie groß der Notgroschen tatsächlich sein muss.

Doch was ist wichtig, damit der Entnahmeplan insbesondere als Bestandteil der Altersvorsorge funktioniert?

Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse

Ermittle deine finanzielle Situation, indem du alle Einnahmen, Ausgaben, Vermögenswerte und Schulden auflistest. Überlege, wie hoch dein monatlicher Bedarf im Ruhestand sein wird, um deinen Lebensstandard aufrechtzuerhalten.

Lass das Geld für dich arbeiten – denn auf dem Konto (oder unter dem Bett) schwindet seine Kaufkraft wegen der Inflation unaufhörlich.

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Verzinsung des Kapitalvermögens

Berücksichtige die mögliche Rendite und Zinsen deines Kapitalvermögens. Bei einer Investition an der Börse (beispielsweise in weltweit diversifizierte ETFs) waren in der Vergangenheit langfristige Renditen von durchschnittlich 6-7 % realistisch. Bei Anlageformen mit noch weniger Risiko wie z. B. Staatsanleihen oder Tagesgeld sind die Zinsen geringer.

Der Zinssatz ist entscheidend, da er (dank Zinseszinseffekt) die Basis für die Entnahme bildet.

Gehe zur Sicherheit lieber von einem etwas geringeren Zinssatz aus, so gibt es keine unschönen Überraschungen.

Lebenserwartung und Entnahmeplan

Wie alt möchte man werden? Eine schwierige aber unumgängliche Frage, wenn man einen Auszahlplan mit Kapitalverzehr sinnvoll berechnen möchte. Die Alternative wäre eine Auszahlung ohne Kapitalverzehr, also so, dass nur die Zinsen entnommen werden. Besonders sinnvoll, wenn man irgendwann den Nachkommen einen Teil des Vermögens hinterlassen möchte.

Mit obigem Rechner kannst du leicht prüfen, welche Auszahlungsdauer für dein vorhandenes Kapital und die gewünschte Rentenhöhe möglich ist. Auch hier ist es sinnvoll, die Auszahlung lieber etwas geringer anzusetzen, sodass am Ende ein Puffer verbleibt.

Diversifizierung der Kapitalanlagen

Streue deine Anlagen in verschiedene Anlageformen, um das Risiko zu minimieren. Konservative Anlagen sind festverzinsliche Wertpapiere, Festgeld oder Dividendenaktien (hier gibt’s die beliebtesten Portfolio-Beispiele). Sie bringen eine relativ konstante Rendite bei moderatem Risiko. Andere Anlagen versprechen höhere Renditen, sind aber auch riskanter.

Wichtig ist daher ein ausgewogener Mix mit Schwerpunkt auf risikoarme Anlagen.

Flexibilität

Was tun, wenn sich die Lebensumstände ändern?

Ein Entnahmeplan sollte flexibel sein und sich an veränderte Gegebenheiten anpassen können. Überprüfe regelmäßig deine finanzielle Situation und passe den Plan gegebenenfalls an, zum Beispiel bei Veränderungen der Lebenshaltungskosten oder der Rendite deiner Anlagen.

Auch das vermeidet später Überraschungen.

Fazit

Wenn du im Ruhestand (jedenfalls teilweise) von Ersparnissen leben möchtest, ist ein sorgfältig geplanter Entnahmeplan entscheidend. Das gelingt nur mit realistischer Einschätzung der finanziellen Situation, angemessener Diversifizierung der Anlagen und regelmäßiger Aktualisierung des Plans.

Mit welchen Anlageformen sorgst du vor, um nicht eiskalt von der Rentenlücke erwischt zu werden? Ich freue mich über deinen Kommentar!

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