Bist du auch von schlechten Nachrichten überwältigt? Warum Sorgen und Ängste lähmen und wie du sie überkommst.

Sorge dich nicht – lebe!

Bist du auch manchmal von der Flut der schlechten Nachrichten überwältigt? Es scheint, dass die Nachrichten von Jahr zu Jahr schlimmer werden und ich sehe, wie die Sorgen und Ängste in mir und meinen Mitmenschen zunehmen.

Immer wieder muss ich mir bewusst machen, dass ich mich nicht von diesen äußeren Faktoren runterziehen lassen möchte. Ich habe nur ein Leben und ich bin es wert, dieses so gut zu leben, wie ich nur kann!

Warum das so wichtig ist, und was mir hilft, dies umzusetzen, möchte ich in diesem Beitrag mit dir teilen.

Von Krise zu Krise

Seit ich denken kann, jagt eine Krise die nächste. Von Jugoslawien, dem 11. September, Afghanistan, Irak, Wirtschaftskrise, Euro-Krise, Lybien, Syrien, Flüchtlingskrise, Yemen, Corona, Klima, Ukraine, Israel, Palästina – was kommt als nächstes?

Niemand weiß, was es sein wird. Aber wir können sicher sein, dass die nächste Krise kommen wird.

Eigentlich ist das auch nicht besonders überraschend oder neu. In der gesamten Menschheitsgeschichte gab es Krisen und Umbrüche.

Auch die aktuelle Häufung ist vielleicht nicht so ungewöhnlich wie es scheint. Das Wirtschaftssystem, politische Institutionen der einzelnen Länder und auch internationale Institutionen und Vereinbarungen sind in den letzten Jahrzehnten fragiler geworden. In einer Zeit des rapiden Wandels, unter anderem durch technologischen Fortschritt und zunehmende Vernetzung, sind sie umso anfälliger und auf Krisen schlecht vorbereitet.

Die Autoren William Strauss und Neil Howe führen das auf einen 80-Jährigen Zyklus zurück, welchen sie in ihrem Buch The Fourth Turning analysieren. Demnach befinden wir uns in der vierten und letzten Phase dieses Zyklus:

  • Die Institutionen versagen,
  • das Vertrauen in sie bricht weg,
  • große Krisen organisieren das Spielfeld neu.

Das alles führt zu viel Unsicherheit, viele Dinge gehen kaputt und der individuelle und gesellschaftliche Stresslevel steigt.

Gleichzeitig entstehen aber auch Chancen, und wir alle erhalten die Möglichkeit, im nächsten Zyklus die Welt besser zu gestalten. Wir müssen sie nur ergreifen!

Medien machen süchtig

Was heute anders ist als in der Vergangenheit, ist die massive mediale Aufmerksamkeit. Jede Tragödie auf der Welt kann in wenigen Minuten als Push-Nachricht auf deinem Smartphone erscheinen. Nicht selten hat man dabei den Eindruck, dass Schnelligkeit wichtiger ist als gründliche Recherche.

Medien buhlen um deine Aufmerksamkeit, um Werbeeinnahmen zu maximieren. Kommentare im Fernsehen oder in Zeitungen versuchen zu emotionalisieren, um deine Anteilnahme zu erhöhen und noch mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Oft ist das aber ungesund und führt zu übermäßiger Sorge und Ängsten. Der emotionale Stress lähmt und hält uns von den wirklichen wichtigen Dingen in unserem eigenen Leben ab. Wegen Dingen, die wir selbst kaum oder gar nicht beeinflussen können.

Wir leben nur einmal

Doch trotz der Unvermeidbarkeit von Tragödien bleibt die Entscheidung, wohin du deine Aufmerksamkeit, Emotionen und Energie lenkst, in deiner eigenen Hand.

Statt vor Sorgen und Ängsten gelähmt zu sein, ergreife die Chance des Lebens und gestalte deine Zukunft! Denn nur wenn du glücklich und aktiv bist, kannst du dein Leben verbessern und somit einen positiven Beitrag für deine Familie und auch die Menschen um dich herum leisten.

Mir helfen dabei folgende Herangehensweisen:

  • Digitaler Minimalismus – Schalte den Fernseher aus, unterdrücke die Push-Benachrichtigungen deines Smartphones und lebe im hier und jetzt. Wirklich wichtige Neuigkeiten bekommst du auch ohne die elektronischen Helfer mit.
  • Bewusste Dankbarkeit – Niemand weiß genau, warum wir auf diesem Planeten sind. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass wir gezeugt und geboren werden und bis ins hohe Alter überleben, ist erstaunlich niedrig. Ich versuche jeden Tag, bewusst meine Dankbarkeit für alle die schönen Dinge in meinem Leben auszudrücken.
Bist du auch von schlechten Nachrichten überwältigt? Warum Sorgen und Ängste lähmen und wie du sie überkommst.
  • Ziele setzen – Frage dich, was sind deine Ziele im Leben? Was möchtest du erreichen und was sollen die Besucher auf deiner Beerdigung einmal über dich sagen? Schreibe diese Ziele auf, reflektiere sie regelmäßig und arbeite jeden Tag daran, ihnen etwas näher zu kommen.

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Wandel ist eine Chance

Es ist unbestreitbar, dass wir in schwierigen Zeiten mit vielen Veränderungen leben. Es passiert leider viel Schlechtes und viel Unsinniges. Doch inmitten von Unsicherheit und potenziellem Chaos gibt es Menschen, die sich entscheiden, zu gedeihen, statt vor dem Chaos zu kapitulieren. Sie stellen sich den Herausforderungen, bereiten sich vor und konzentrieren sich auf das, was in ihrer Kontrolle liegt, anstatt nur über das zu grübeln, was sie sowieso nicht ändern können.

Wenn du positiv und konstruktiv bleibst, wachsam und nicht von Angst gelähmt, bist du besser gewappnet, mit Krisen umzugehen und zu wachsen.

Sei die Veränderung, die du dir in der Welt wünschst. Wähle mit Bedacht, wohin du deinen Fokus und deine Energie lenkst, denn das wird dein Leben dominieren.

Bist du auch von schlechten Nachrichten überwältigt? Warum Sorgen und Ängste lähmen und wie du sie überkommst.

Leben, lesen und lernen

Den Titel dieses Beitrags haben wir einem berühmten Buch entliehen. Wenn du dich von Sorgen befreien möchtest und mehr leben möchtest, ist dieses Buch vielleicht genau richtig:

Wie du Freunde gewinnst

Dale Carnegie

“Sorge dich nicht – lebe!” von Dale Carnegie wurde erstmals 1948 veröffentlicht. Diese Themen des Buches sprechen mich besonders an:

  1. Lebe im Hier und Jetzt: Lebe und kümmere dich nicht übermäßig um vergangene Fehler oder zukünftige Sorgen. Wenn ich von Zweifeln geplagt bin oder etwas bereue, versuche ich Inne zu halten und frage mich, ob ich etwas tun kann, um Fehler zu korrigieren. Oder ob ich mich bei jemandem entschuldigen kann oder sollte. Das hilft mir, mich von der Vergangenheit zu lösen, und mich auf das Jetzt zu fokussieren.
  2. Ändere deine Einstellung: Carnegie legt großen Wert darauf, dass man seine Denkweise ändern kann, um positive Ergebnisse zu erzielen. Er betont die Kraft der positiven Einstellung und wie sie das Leben beeinflussen kann.
  3. Akzeptiere das Unvermeidliche: Das Buch ermutigt dazu, zu akzeptieren, dass nicht alles im Leben kontrollierbar ist. Man sollte sich nicht unnötig über Dinge sorgen, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen.
  4. Handle entschlossen um Sorgen zu überwinden: Statt dich von Angst und Unsicherheit lähmen zu lassen, ist es besser, entschlossen zu handeln. Carnegie betont, dass proaktives Handeln oft zu besseren Ergebnissen führt als passives Abwarten.
  5. Finde Freude im Leben: Das Buch ermutigt dazu, Freude und Glück in kleinen Dingen des Lebens zu finden. Für mich genügt hier meist schon ein Spaziergang im Wald oder ein Telefonat mit engen Verwandten oder lieben Freunden. Das heitert mich auf und steigert meine Dankbarkeit!

Ich hoffe, dieser Beitrag inspiriert dich etwas. Wenn du noch weitere Tipps hast, um Sorgen und Ängste zu reduzieren, hinterlasse uns gerne einen Kommentar!

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